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Analogmodem und TAE

Ein analoges Modem am TAE Anschluss läßt recht viele verzweifeln.

Sie kennen das Problem? Das Modem wird in die TAE N Buchse gesteckt und schon hat man Ruhe vor dem Telefon. Einleuchtend wäre es ja noch wenn man das Modem in Betrieb nimmt, das dann das Telefon stillgelegt ist. Es ist aber bereits Ruhe wenn nur der TAE Modemstecker eingesteckt wird oder schlimmer es bleibt tod wenn man nach dem Modembetrieb vergißt diesen zu ziehen.
Andere wieder wundern sich das während des Modembetriebes plötzlich die Verbindung gestört ist und gleichzeitig wundert sich die Tochter das auf der Telefonleitung nur ein Gesäusel zu hören ist (Modem und Telefon sind parallel trotz TAE Prinzip?)

Wie auf der Seite TAE Funktionsprinzip bereits in Grundzügen erläutert sollte es normalerweise wie folgt funktionieren. (Bsp. anhand einer TAE NFN Dose)

TAE NFN und AnalogmodemDie a und b Ader vom Amt der Telekom werden an Klemme 1 und 2 angeschlossen. Von dort geht das Amtssignal auf die Kontakte unten links und mitte links der linken N Buchse. Die beiden linken Kontakte sind mit den Kontakten mitte und unten rechts elektrisch verbunden. Das Amtssignal wird weitergeführt zur rechten N Buchse. Dort wieder zunächst links mitte und links unten und über die Kontakte nach rechts mitte und rechts unten. Von der rechten N Buchse geht es dann zum Schluss auf die mittlere F Buchse. Hier in der F Buchse steckt das Telefon. In die linke oder rechte N Buchse kommt das Modem.
Steckt das Modem, sind die entsprechenden Kontakte in der TAE Dose getrennt und das Signal kommt zunächst nicht zum Telefon. Es sollte das Signal auf der linken Seite zum Modem geführt werden, dort entsprechend über ein Relais und Umschaltkontakte verarbeitet werden und letztlich rechts wieder zur TAE zurückgeführt werden. (Siehe auf der
TAE Seite unter Stecker ganz unten - auf 1+2 hin und auf 5+6 zurück).
Das Amtssignal wird also entsprechend dem TAE Prinzip über das Modem geführt, welches es im Ruhezustand einfach durchschaltet, und zum Telefon weitergeleitet. Ist das Modem in Betrieb trennt das Relais die Durchschaltung und das Telefon kann so auch den Modembetrieb nicht stören.
So kann man am Telefon problemlos ankommende wie abgehende Gespräche führen oder das Modem ohne Störung betreiben.
(siehe auch
TAE-Schaltbild)

Wie soeben beschrieben sollte es funktionieren. Das deutsche TAE Prinzip widerspricht sich hier jedoch mit dem international gebauten Modem. Kaum ein Hersteller baut für den TAE Markt eine extra Umschaltung für das nachfolgende Telefon. Vielmehr werden einfach sogenannte Adapterschnüre mitgeliefert, die dann die Verwirrung perfekt machen.
Es werden zB Schnüre mit nur 2 Adern (1, 2 am Stecker) geliefert. Damit ist dann das nachfolgende Telefon oder die kpl. nachfolgende Anlage nach einstecken der Modemschnur abgetrennt.
Oder es wird eine Anschlussschnur mir Brücken zwischen 1 und 6 und 2 und 5 am Stecker geliefert. Damit funktioniert das nachgeschaltete Telefon zwar nach dem einstecken des Modems noch, ist jedoch nur parallelgeschaltet und es kommt zum unbeabsichtigtem Gesäusel im Telefongespräch bei gleichzeitiger Hörerabnahme und Modembetrieb

Was kann man ändern?
Das richtigste wäre ein gescheites Modem für das TAE Prinzip zu besorgen. Aber nur die wenigsten PC-Händler können da Auskunft geben.
Statt des ein und aussteckens des Modems, kann man einen Umschalter installieren oder besser noch einen automatischen Umschalter AMS. Der AMS stellt dem Modem und dem Telefon das Amtssignal zur Verfügung und wer den Betrieb zuerst aufnimmt bekommt die Leitung und der AMS schaltet solange den anderen ab.
Eine weitere Möglichkeit zum Modemproblem ist: einfach mit dem Problem weiterleben.